Welt bereisen Das Reiseblog des Ökumenischen Heiligenlexikons

Reiseberichte - Seite 4

Durchs Oberelsass

   J. Schäfer         

Freitag, 24. Juli

Eguisheim ist eines der typischen elsässer Weindörfer, die ihre Bauten über Jahrhunderte erhalten haben: Armut und wechselnde Herrschaft verhinderten die Modernisierung, heute sind die Dörfer deshalb Touristenattraktion und bedienen nostalgische Bedürfnisse in Kombination mit Weinseligkeit und gutem Essen.

Im Schweizer Flachland

   J. Schäfer         

Freitag, 17. Juli

Am letzten Abend gibt es vom Campingplatz in Horw aus noch ein besondertes Spektakel: die Spitzen des Pilatusbergs werden beleuchtet - ein schöner Abschiedsgruß . Auch vom Hochgebirge verabschiede ich mich damit.

Innerschweiz

   J. Schäfer         

Sonntag, 12. Juli, und Montag, 13. Juli

Auf dem Campingplatz in Horw herrscht ständiges Kommen und Gehen: einige Schweizer verbringen ihr Wochenende hier, ansonsten v. a. Holländer und Deutsche für eine Nacht auf der Durchreise nach Süden. Trotz ständiger Fluktuation: die Spatzen sind hier zutraulich!
Ach ja: Merkel hat verloren, Griechenland bleibt im Euro.

Reformierte und katholische Schweiz

   J. Schäfer         

Sonntag, 5. Juli, und Montag, 6. Juli

Entgegen meiner ursprünglichen Absicht verbrachte ich auch noch den Sonntag auf dem Campingplatz in Lugrin; unweit ist dort am Ufer des Genfer Sees ein schöner, schattiger Badeplatz, der bei der Hitze natürlich von vielen besucht wurde.

Zu Märtyrern in die Berge

   J. Schäfer         

Donnerstag, 21. Mai

Frómista ist heute mein Ziel - wegen der Post und weil Petrus Gonzáles dort geboren wurde - der Heilige der Seeleute stammt aus der wasserarmen Provinz. Die große Kirche San Pedro bewahrt sein Andenken …

Jakobspilger

   J. Schäfer         

Samstag, 9. Mai

In der Bucht am Campingplatz nutzen viele Einheimische die Ebbe, um etwas im Wasser zu sammeln - vermutlich Krabben, jedenfalls sind sie stundenlang damit beschäftigt, halb im kalten Wasser stehend.

Berge und Atlantik

   J. Schäfer         

Samstag, 2. Mai

Für heute hatte der Wetterbericht Trockenheit versprochen; ich fahre deshalb ins Landesinnere nach Amarante, wo Gundisalvus Amaranthus lebte - und fahre durch Regen, ja teilweise Nebel. Amarante empfängt mich dann doch mit etwas Sonne - wenn sie durchkommt, ist es auch gleich warm. An der Stelle von Gundisalvus' Einsiedelei wurde ein Dominikanerkloster gegründet, daneben ist heute großer Markt mit vielen Leuten und Amarante ein nettes Provinzstädtchen - na also!

Feiertage im Regen

   J. Schäfer         

Freitag, 24. April bis Sonntag, 26. April

Das Wetter ist leider wieder schlecht. Die lange Fahrt durch die Berge kann deren Schönheit nicht zeigen, tiefe Wolken und teilweise Nebel verhindern den Genuss.
Das Kloster in Cernache do Bonjardim wurde im 18. Jahrhundert als Ausbildungsstätte für Missionare in den portugiesischen Kolonien errichtet.

Sonntag in Fátima

   J. Schäfer         

Samstag, 18. April

Nicht fehlen darf bei einem Lissabon-Besuch der Turm von Bélem, Anfang des 16. Jahrhunderts gebaut zur Verteidigung an der Tejo-Mündung und nicht dem Erdbeben zum Opfer gefallen, weil der weit westlich gelegene Stadtteil verschont blieb. Vor dem Erdbeben stand er ganz im Wasser, hier hob sich das Land und er kam am neuen Ufer zu Stehen.

In die Hauptstadt

   J. Schäfer         

Dienstag, 14. April

Ich fahre nocheinmal in die Extremadura nach Spanien zurüch, ins Kloster El Palancar nahe Pedroso de Acim, wo Petrus von Alcántara lebte und eine Reform des Franziskanerordens vertrat. Ein sehr netter Franziskaner führt mich und drei Spanierinnen - auf Spanisch, so dass ich wenig verstand, aber immerhin das Wesentliche.
Ans Spanische habe ich mich inzwischen etwas gewöhnt - hier im Süden ist es wesentlich besser zu verstehen als letztes Jahr im Norden, wo die Berge und das Kastilische offenbar einen rauen Dialekt erzeugen. Erstaunlich ist, wie anders das Portugiesische klingt. Noch in Spanien hörte ich erstmals einen portugiesischen Radiosender und dachte, es sei Holländisch - das hört man hier ja ständig. Portugiesisch wird im Rachen gesprochen, ist wenig melodiös. Als ich erstmals einen Portugiesen nach einer Kirche fragte - portugiesisch geschrieben igreja, das ist leicht, aber gesprochen ichrescha - verstand er mich nicht.

Durch die Provinz

   J. Schäfer         

Montag, 6. April

Am Morgen fahre ich nach einer Nacht nahe des Santuario Virgen de la Cabeza durch die Berge wieder zurück; die Schilder warnen vor Luchsen, ich sehe leider keinen.