Welt bereisen Das Reiseblog des Ökumenischen Heiligenlexikons

Reiseberichte - Seite 2

Lombardei

   J. Schäfer         

Sonntag, 12. März bis Montag, 20. März

Endlich geht es wieder los - etwas später im Jahr, da zunächst nur nach Oberitalien. Nach dem obligatorischen Besuch bei meiner Tante in Aigle komme ich am Dienstag nach Novara zur Kirche Sant'Agabio, die Agabius von Novara geweiht ist und nach Turbigo bei Mailand, wo im Kastell Haimon und Vermundus Corio geboren wurden. In Magenta sehe ich das Geburtshaus von Gianna Beretta Molla und in Lainate bei Mailand, dem Geburtsort von Alfonsa Clerici, diese Pfarrkirche.
Die Nacht an der neu erbauten Raststätte Villoresi wird relativ ruhig.

Ligurien

   J. Schäfer         

Sonntag, 30. Oktober bis Freitag, 4. November

Los geht es nördlich von Pisa in San Giuliano Terme, wo Torpes von Pisa getauft wurde an der Stelle einer heutigen Kapelle. Im Ortsteil Ripafratta von San Giuliano Terme wurde Laurentius von Ripafratta geboren.
Gelöst habe ich inzwischen das Rätsel der weißen Schienen, die mir mehrfach aufgefallen waren. Aluminium? - kann nicht sein. Die Italiener haben alle Schienen weiß angemalt - der Klimawandel lässt grüßen.

In der Toskana und in Pisa

   J. Schäfer         

Freitag, 21. Oktober bis Samstag, 29, Oktober

Erstes Ziel ist heute die Einsiedelei San Leonardo in Monteriggioni bei Siena, wo Augustin Novelli starb. An dieser sehr großen ehemaligen Niederlassung der Augustiner-Eremiten fahre ich mir aus Unachtsamkeit einen Riss ins Rücklicht der Kiste. Noch ärgerlicher: in Colle die Val d'Elsa will ich zum Haus, in dem Aonio Paleario wohnte - und lande am falschen.

Genua

   J. Schäfer         

Samstag, 8. Oktober bis Freitag, 14. Oktober

Mein erstes Ziel beim Rundgang durch Genua: die Piazza del Principe, wo Limbania im einstigen Kloster lebte. Die unsäglichen Kreuzfahrtschiff sind auch schon da …

Im Piemont und in Ligurien

   J. Schäfer         

Freitag, 30. September bis Freitag, 7. Oktober

Die neue Tour beginnt wieder an einem Regentag und zunächst in Asti - wobei man Petrus zugute halten muss, dass der Regen genau bei meiner Ankunft aufgehört und erst genau bei der Weiterfahrt wieder angefangen hat! Die Kirche San Secondo wurde erbaut am Ort des Martyriums von Secundus von Asti. Bruno von Asti war an ihr, der damaligen Kathedrale, Kanoniker, Evasius von Asti war der - angeblich - erste Bischof der Stadt, Projectus von Casale sein Diakon.
Direkt neben der Kirche steht dieses Rathaus. Im Kloster an der Kirche della Consolata war Johannes Bona Prior.

Im Piemont

   J. Schäfer         

Mittwoch, 21. September bis Donnerstag, 29. September

Der Vater von Maria von den Engeln Fontanella war Graf von Baldissero, wo die ehemalige Burg heute das Rathaus ist. In Rivalba war Clemens Marchisio Pfarrer an der Pfarrkirche und richtete soziale Werke ein. Neben dem ehemaligen Kloster San Michele Archangelo di Lucedio im kleinen Weiler San Genuario, in dem Bononius von Lucedio Abt war und Wilhelm von Dijon Schüler, steht diese Burg.

In Palazzolo bei Vercelli - hier die Pfarrkirche - wurde Bonaventura Relli von Palazzolo geboren.

Alpentäler und Turin

   J. Schäfer         

Freitag, 9. September, bis Dienstag, 20. September

Nach Ende der Sommerferien besuche ich den Westen von Norditalien. Auf dem Weg dorthin und wie üblich zur Tante in Aigle besuche ich das Kloster St. Urban in Pfaffnau bei Luzern, wo Remigius verehrt wird.

Luxemburg und Frankreichs Nordosten

   J. Schäfer         

Samstag, 9. Juli, bis Mittwoch, 20. Juli

Von Aigle bin ich am 23. Juni nach Hause nach Stuttgart zurückgekehrt, denn an der Kiste stand die Inspektion an, die aufgrund undichter Injektoren - könnte einen kapitalen Motorschaden verursachen - auch dringend nötig war, zudem sagten die Prognosen für Oberitalien Temperaturen um die 40° voraus und gingen schon die Meldung über den austrockenenden Po durch die Presse.
Nach der Inspektion blieben mir dann noch acht Tage, die habe ich genutzt zur Fahrt nach Luxemburg und Frankreichs Nordosten. In Bous in Luxemburg gab es eine Marienerscheinung, ebenso im ehemaligen Kloster der Dominikanerinnen in der Stadt Luxemburg.
In der Innenstadt Luxemburg gibt es fast keine Parkplätze - die sind ja auch nicht nötig, denn der ÖPNV ist im ganzen Land kostenlos. Und das Ergebnis ist, dass die Stadt brechend voll von Menschen ist, obwohl keine besondere Veranstaltung stattfindet; aber die Leute nutzen den Samstagnachmittag zum Stadtbummel, die Anfahrt ist ja problemlos. In Deutschland wird geklagt über die verödeten Innenstädte - hier kann man die Lösung sehen: Nahverkehr kostenfrei und die Menschen nutzen ihn und beleben die Innenstadt.
In der Kathedrale in Luxemburg wird das Gndenbild Maria - Trösterin der Betrübten verehrt und liegen die Gebeine von Tertullinus und Chrysanthus.

Südlich von Rom

   J. Schäfer         

Donnerstag, 2. Juni, bis Samstag, 11. Juni

Am italienischen Nationalfeiertag mache ich mich wieder auf, zuerst zum ehemaligen Anwesen der Familie Goretti in Le Feriere, wo Maria Goretti schwer verletzt wurde - es ist heute Gedenkstätte als Haus des Martyriums -, dann zum früheren Krankenhaus Orsenico in Nettuno, wo sie starb, und schließlich zu diesem ihr geweihten Sanktuarium in Nettuno.

Neapel

   J. Schäfer         

Mittwoch, 11. Mai, bis Freitag, 20. Mai

Schon am vergangenen Samstag war ich in Neapel, um die Stadt erfühlen zu können; der Zug fährt unweit meines Campingplatzes Spartacus in Pompei los, allerdings warte ich fast ½ Stunde und er braucht dann gut 40 Minuten zum Bahnhof in Zentrumsnähe. Schon die erste Kirche, Santa Maria del Carmine Maggiore: eine Wucht!

Salerno, die Halbinsel von Sorrent und rund um Neapel

   J. Schäfer         

Sonntag, 1. Mai, bis Dienstag, 10. Mai

Es ist Sonntag, also der richtige Tag zum Besuch einer Sadt, weil weniger Verkehr ist. Aber es auch der 1. Mai und der erste völlig ungetrübte und warme Sonnentag des Jahres, zudem ist in Salerno überall in der Stadt verteilt Mittelaltermarkt so wie hier auf dem ehemaligen römischen Forum vor der ehemaligen Kirche Santissima Addolorata, wie mir am Tag zuvor meine Campingnachbarn erzählten. Deshalb ist die Stadt schon am Morgen voll von Autos und Menschen.