Lyon
Mittwoch, 25. Juni bis Sonntag, 30. Juni
Am Dienstag geht es in Lyon zuerst zum großen alten Friedhof Loyasse, auf dem
Pauline Marie Jaricot ursprünglich hier im
Familiengrab bestattet war.
Mittwoch, 25. Juni bis Sonntag, 30. Juni
Am Dienstag geht es in Lyon zuerst zum großen alten Friedhof Loyasse, auf dem
Pauline Marie Jaricot ursprünglich hier im
Familiengrab bestattet war.
Dienstag, 18. Juni bis Montag, 24. Juni
Am Dienstag geht es dann weiter, zuerst ins einsam hoch in den Bergen gelegene Gluiras bei Valence zu dieser
Pfarrkirche, denn hier wurde Johann-Joseph de
Lavèze-Bellay, ein Gefährte von Andreas
Abel Alricy, geboren.
Samstag, 8. Juni bis Montag, 17. Juni
Am Samstag fahre ich also erneut zum Schloss in
Sarcenat, dem Geburtshaus von Pierre
Teilhard de Chardin. Das Betreten des weitläufigen Grundstücks ist verboten, aber der im Garten arbeitende Besitzer (?)
erlaubt mir ein Foto. Nicht mehr weit ist es dann nach Volvic: bekannt durch sein Mineralwasser - in Deutschland mehr als
in Frankreich -, das seit 1938 in Flaschen gefüllt wird. Mich interessiert dort aber diese
Prikt von Clermont geweihte
Kirche Saint Priest - früher ein Kloster; es wurde
gegründet am Ort des Martyriums von Amarin und
Elid und Prikt durch
Avitus II. von Clermont, von
Austremonius von Clermont und
Florus gibt es dort
Reliquien. Dumm nur, dass diese Kirchen zu allermeist so
ungeheuer dunkel sind; und dass die Decke nicht Steine verliert, ist offensichtlöich auch nicht gewiss; die meisten Kirchen
in Frankreich sind in erbärmlichem Zustand - es fehlt die Kirchensteuer, der sich laizistisch verstehende Staat tut wohl auch
nicht viel und der Priestermangel führt im Ergebnis dazu, dass sich auch kaum jemand wirklich kümmert. Immerhin aber sind in
dieser Gegend die meisten Kirchen geöffnet.
Dienstag, 4. Juni bis Freitag, 7. Juni
Ich bleibe auf dem in jeglicher Hinsicht perfekten
Campingplatz in Aydat. Nach einem weiteren Tag
Arbeit und mit nun endlich sich wieder zeigender Sonne geht es am Mittwoch bei angenehmer Wärme - dass es das noch gibt! -
hinab ins Tal ins nicht weit entfernte
Clermont-Ferrand; in oder bei der Stadt wurden
Evodius von Puy,
Gregor von Tours und
Privatus von Mende geboren,
Eutropia von der Auvergne und
Sirenus lebten hier,
Amandinus von Clermont wurde hier
bestattet. Auf dem Platz de la Victoire, dem
ehemaligen römischen Forum, grüßt das große Denkmal für Papst
Urban II.. Das ehemalige Forum steht für die Märtyrer
Amantius sowie
Antolianus und
Cassius und Gefährten und
Liminius.
Samstag, 25. Mai bis Montag, 3. Juni
Am Samstag geht es zuerst zum Klarissenkloster nahe
Avignon, in dem Franziska von Claramonte
lebte, dann zur Pfarrkirche in Châteaurenard bei
Avignon, wo Margareta von Châteaurenard
geboren wurde, und schließlich zu diesem mächtigen Kloster
Montmajour bei Arles; Trophimus von Arles
hatte sich hier der Legende zufolge in einer Höhle vor seinen Verfolgern versteckt.
Donnerstag, 16. Mai bis Freitag, 24. Mai
Erstes Ziel der Fahrt durch die Provence ist der Ort
Saint-Cannat bei Aix-en-Provence, wo Cannatus
von Marseille als Einsiedler lebte und ihm diese
Pfarrkirche geweiht ist.
Donnerstag, 2. Mai bis Mittwoch, 15. Mai
Und wieder bin ich länger geblieben als geplant, nun also auf dem in die Jahre gekommenen, aber trotz italienischem Charme
vergangener Zeiten in allem gut funktionierenden
Campingplatz in Ventimiglia: es galt, drei Tage
mit Dauerregen zu überstehen. Am Samstag ging es dann zuerst nach Ventimiglia zu einem Elektromarkt: ein neuer Fotoapparat
musste her, denn mit viel googlen habe ich gelernt, dass die Reparatur des offenbar durchaus nicht seltenen Problems für
mich als Laien unmöglich ist und in einer Fachwerkstatt - die ich hier ohnehin nicht finde - fast daselbe kostet wie ein
neues Gerät. In Ventimiglia besuche ich deshalb ein Fotogeschäft - das aber so gut wie keine Apparate vorrätig hat,
ebenspwenig wie der andere Laden, auf den man mich verweist. Es muss also einstweilen wieder die Ersatzkamera herhalten.
Dann folgt der Grenzübertritt nach Frankreich - natürlich mit Kontrolle der Kiste. Schließlich lande ich im vornehmen
Küstenort Menton an der Côte d’Azur an der Stelle des ehemaligen Hotels, in dem
Charles Spurgeon starb. Auf dem Weg zur
hoch über dem Ort gelegenen Basilika
Saint-Michel, an der
Charles Dominique Albini erzogen wurde:
dieses Azulejo, das vor der Silhouette von Menton an Papst Pius VII. erinnert: 1796 nahmen französische Truppen seine damalige
Diözese Imola ein, 1814 erhielt er als Papst
von Napoleon den Kirchenstaat zurück: Römische Legionen haben auf der Via Julia (der römischen Straße entlang der Küste)
nun einen langen Weg gemacht
.
Mittwoch, 24. April bis Mittwoch, 1. Mai
Ich blieb dann doch noch einen Tag länger als zunächst gedacht auf dem angenehmen
Campingplatz Taimi, denn die nun anstehende Fahrt
in die Berge wäre bei dem anhaltenden Sauwetter mit Schnee schon auf 500 Metern Höhe und dunkelsten Wolken Schwachsinn. Laut
italienischem Fernsehen sind die Temperaturen in ganz Norditalien 10 bis 15° kälter als üblich, die Bilder zeigen Schneemassen
auch in den Bergen der Toskana. Auf Donnerstag war Besserung
vorhergesagt, also ging es dann in die Höhe zum Schnee, aber die Straße war geräumt.
Montag, 8. April bis Dienstag, 23. April
Nach einem Sonntag, der seinem Namen alle Ehre machte und an dem ich zum ersten Mal auf dieser Reise den Pullover
ausziehen konnte, ging es am Montag wieder hinab ins Tiefland, zuerst nach Prato zum ehemaligen
Kloster San Leonardo.
Bernhard von Ecche lebte hier,
Jakobus von der Mark predigte.
Heute ist das Anwesen ein Einkehrhaus, unterstützt von den Evangelischen Kirchen der Region Toskana, der Rumänisch-Orthodoxen
Diözese Italien, der Fokolar-Bewegung Toskana, der Italienischen Buddhistischen Union, der Union Italienischer Jüdischer
Gemeinden, der Union Islamischer Gemeinden Italiens und der Italienischen Hindu-Union; Ökumene geht auch über Relionsgrenzen
hinweg, das könnte der Nahe Osten lernen.
Nächste Station ist Pistoia, zuerst diese ehemalige
Kirche San Desiderio, in der
Barontius von Montalbano bestattet wurde.
Dienstag, 2. April bis Sonntag, 7. April
In Livorno sehe ich zunächst in einem Außenbezirk die
Elizabeth Ann Bayley Seton geweihte
moderne Kirche Santa Eisabetta Anna Seton.
Freitag, 22. März bis Ostermontag, 1. April
In der Einsiedelei Malavalle nahe Castiglione
della Pescaia ließ sich Wilhelm von Malavalle
nieder, Albert schloss sich ihm als Schüler an. Etwas
entfernt, an der Romitorio
genannten Stelle,
erschien Wilhelm Maria - beide Orte waren für mich unerreichbar. Und in dieser
Kirche San Giovanni Battista in Castiglione della
Pescaia liegen Wilhelms Gebeine; ihr Turm ist Teil der
Stadtmauer, die Kirche selbst leider als Baustelle geschlossen.
Montag, 11. März bis Donnerstag, 21. März
Nach der Rückkehr aus Ostdeutschland musste ich im November feststellen, dass die alte Kiste nunmehr solchen Reparaturbedarf erreicht hat, dass sich ein Weiterbetrieb für mich nicht mehr lohnt. Also musste ein neueres Modell her. Die seit 2012 gebauten Ford Transit Custom haben aber einen komplett veränderten Innenraum. So waren die Wintermonate geprägt vom Umzug der alten Einrichtung in die neue Kiste und deren Anpassung, zudem einer Veränderung des Konzeptes, um die Zweier-Beifahrersitzbank zu erhalten. Hinzu kamen Anpassungen, die aus der seitherigen Erfahrung geboren waren. Das war aufwändiger als zunächst gedacht. Aber dann konnte es Anfang März losgehen - wie immer zunächst zur Tante nach Aigle. Deren Gesundheitszustand verbietet inzwischen allzu lange Besuche, so dass ich schon am nächsten Tag aufbrach, um über den Großen St. Bernhard - Pass nach Italien zu kommen. Kurz vor dem Tunnel wollte ich die in der Sonne leuchtenden Schneeberge fotografieren - und musste feststellen, dass ich mein zweitwichtigstes Arbeitsgerät, den Fotoapparat, vergessen hatte - so ziemlich das allerdümmste, was passieren konnte. Es half nichts - ich musste zurück nach Stuttgart.
Montag, 29. Oktober bis Samstag, 14. Oktober
Nach nassen und kalten Tagen auf dem schönen Campingplatz
Oettern komme ich nach Weimar, zuerst an dieses ab 1535 erbaute
Stadtschloss, an dem
Georg Neumark und
Johann Sebastian Bach wirkten und wo
Johann Friedrich von Sachsen
residierte, und zu der vorgelagerten Bastille,
der ursprünglichen Burg, in der Hilger von
Hornstein geboren wurde.
Sonntag, 22. Oktober bis Sonntag, 29. Oktober
Auch wenn der letzte Abend wirklich schön anzusehen war: am Sonntag verabschiede ich mich vom
Campingplatz Pahna und, weil es auf dem Weg liegt,
fahre ich nochmals zur Michaelskirche in Zeitz,
denn ich hatte die Gedenksäule für Oskar Brüsewitz
übersehen. Dann komme ich nach Weißenfels zum Schloss mit der integrierten
Schlosskirche, an der
Erdmann Neumeister als Hofprediger wirkte,
und ich finde auch die ehemalige Schuhfabrik Banner
des Friedens
in Weißenfels, in der Brüsewitz arbeitete.
Samstag, 15. Oktober bis Samstag, 21. Oktober
Am Samstag ist die erste Station das Schloss Lochau
im heutigen Annaburg bei Torgau, in dem Friedrich
der Weise starb. Dann folgt das Schloss Hartenfels
in Torgau mit diesem prächtigen Eingangstor, in dem Friedrich der Weise und
Johann Friedrich von Sachsen geboren wurden.
Georg Burkhardt (Spalatin) hat dort letzteren
erzogen: Johann Friedrich wurde ein Anhänger der Reformation und ließ in seinem Schloss die erste protestantische Kirche
erbauen, die Martin Luther 1544 weihte.
Johann Walter war hier Hofkapellmeister.