Im Norden von Burgund
Mittwoch, 14. Oktober, bis Montag, 19. Oktober
Am Mittwoch geht es dann weiter. Zwar ist Wetterbesserung angekündigt, aber die lässt zunächst noch auf sich warten. Im
nahen Alesia - dem heutigen Alise-Sainte-Reine -, wo die vereinigten Gallier unter Vercingetorix 52 v. Chr. gegen das Heer
der Römer unter Julius Caeser ihre entscheidende Niederlage erlitten, ist zudem die Hauptstraße gesperrt, Fußmarsch durch den
steilen Ort ist angesagt. Hier wird die Märtyrerin Regina
verehrt. Über ihrem Todesort, einer Quelle, wurde eine
Kapelle errichtet, die zum
Wallfahrtsort wurde. Daneben wurde 1910 dieses
Museum Alesia eingerichtet, das 2001 zu den
heutigen Ausgrabungen der antiken Stadt hoch über
dem Ort verlegt wurde.
Nicht weit ist es dann nach Ménétreux-le-Pitois bei Dijon; wohl an der Stelle der heutigen
Pfarrkirchee
Johannes von Réôme als Einsiedler lebte.
Daraus wuchs ein Kloster, das er leitete;
Silvester von Réome wurde dann sein
Nachfolger als Abt. Auf dem hoch über dem Ort gelegenen Platz der ehemaligen
Burg in Montbard, in der
Aleth von Dijon geboren wurde, findet gerade
diese kleine Zeremonie der Polizei statt - mit der Marseillaise aus dem Lautsprecher und viel Strammstehen.
Im Weiler Courtangy, einem Ortsteil von Crépand
bei Dijon, wurde an der Stelle eines heutigen Bauernhofes
Johannes von Réôme geboren. Wirklich
sehenswert ist die ausgezeichnet gepflegte Anlage des ehemaligen
Klosters Fontenay in Marmagne bei Auxerre - heute
in Privatbesitz und UNESCO-Weltkulturerbe - mit diesem Torhaus.
Bernhard von Clairvaux gründete es,
Godefridus von Langres war der erste Abt,
Humbald von Auxerre unterstützte das Kloster,
Marcianus „der Hirte” starb hier.
In der ehemaligen Burg in Brémur-et-Vaurois bei
Dijon wurde wohl Florentin gemartert, unweit ist ihm
die Kirche geweiht. In Châtillon-sur-Seine komme
ich zu dieser Kirche Saint-Vorles, an deren Schule
Bernhard von Clairvaux ausgebildet wurde
und die die Gebeine von
Verolus enthält, aber geschlossen ist. Direkt daneben
gibt es Reste der ehemaligen Burg, in der
Karl von Blois und
Tezelin „der Blonde” geboren wurden.
Im ehemaligen Kloster Saint-Pierre-et-Saint-Paul in
Pothières bei Dijon gab es die Reliquien von
Eusebius und Gefährten,
Saro war dort Abt. Nur diesen Einblick erhasche ich aus
ihrem Vorraum in die Pfarrkirche von Marcenay bei
Langres, in der Verolus bestattet war.
In Privatbesitz ist seit der Französischen Revolution das ehemalige
Kloster Molesme, dessen Reste derzeit renoviert
werden und unzugänglich sind. Alberich von
Cîteaux war hier Prior, Annas de
Pérusse d'Escars de Givry von Metz Abt, Bruno
der Kartäuser, Guarinus von Sitten,
Odo von Molesme und
Stephan Harding waren Mönche,
Robert von Cîteaux gründete das Kloster, im
Artikel Zisterzienserorden ist es erwähnt. Mehr zu sehen
gibt es in Landrevilla, zuerst im Wald nahe des Ortes den
Brunnen von
Belina und dem nahe dieser 1924 geweihte
Kalvarienberg, etwas entfernt auch die ihr geweihte
Kapelle und im Ort die
Pfarrkirche, die nun ihre
Gebeine birgt.
Früher lagen Belinas
Gebeine im nahen, heute abgegangenen
Kloster Notre-Dame de Mores in Celles-sur-Ource.
Der Ort liegt schon in der Champagne, man riecht jetzt in der
Zeit der Weinlese den typischen Geschmack und sieht an den im Ort augestellten Bildern den Stolz der Champagner-Produzenten.
Unzugänglich ist auch das Schloss in Chacenay,
dessen Herrn Agnes von Brienne heiratete.
Meinen Übernachtungsplatz finde ich nahe meines nächsten Zieles am
Parkplatz des Friedhofs in Brienne-le-Château bei
Bar-sur-Aube, wo es eine Toilette und eine sehr ruhige Nacht gibt.
Nicht weit ist es am Donnerstag dann zum abgelegenen Bauernhof mit den Resten des ehamligen
Klosters Basse-Fontaine in Brienne-la-Vieille, in
das Agnes von Brienne eintrat. In der -
wieder einmal geschlossenen - Pfarrkirche in
Montiéramey bei Troyes gibt es Reliquien von
Victor. An der
Pfarrkirche in Isle-Aumont bei Troyes mit diesem
Portal gab es dereinst ein Kloster, in das Exuperantia
eintrat und in dem Ursio Abt war.
In der Stadt Troyes war ich schon, inzwischen kamen nun das von
Heinrich von Troyes gegründete ehemalige
Hôtel-Dieu - heute Teil
der Universität - mit diesem monumentalen Zaun hinzu und dann auch noch das - heute modernisierte -
Geburtshaus von
Margareta Bourgeoys.
In dieser - auch geschlossenen - Pfarrkirche in
Creney-près-Troyes gibt es ein Reliquiar von Aventinus.
Immerhin einen Einblick gewährt die Pfarrkirche
in Sainte-Maure bei Troyes, in der Maura von
Troyes bestattet wurde. In Saint-Lyé bei Troyes stiftete
Romanus von Reims das Kloster, an dessen
Stelle heute die Behinderteneinrichtung Domaine de
Mantenay beheimatet ist.
Auch die Pfarrkirche in Rigny-la-Nonneuse bei
Troyes, wo Winebald als Einsiedler lebte, gewährt
immerhin diesen Einblick. Wieder geschlossen ist aber die
Lupentius von Châlons-sur-Marne
geweihte Pfarrkirche in Saint-Lupien.
In Marcilly-le-Hayer bei Troyes komme ich zur Kirche,
nicht aber zur Flavitus von Sens geweihten
Kapelle außerhalb des Ortes, die ich erst jetzt Dank
ChatGPT lokalisieren kann. In seinem Geburtshaus, dem
Schloss Cérilly im Département Yonne, hatte ein
späterer Kardinal eine Marienerscheinung;
wo so viele ist auch dieses Schloss offenbar nicht wirklich bewohnt, aber wie üblich für die Öffentlichkeit unzugänglich.
Nahe Arces-Dilo bei Sens war die Einsiedelei, in der
Ebbo von Sens das Ende seines Lebens verbrachte.
Heute erinnert an dieser Stelle das Kreuz von Ebbo
und daneben liegt dieser bearbeitete Stein, dessen Funktion auch
der KI unbekannt bleibt.
In Avrolles, einem Ortsteil von Saint-Florentin bei Auxerre, ist dieser
Kirchturm von der ebenfalls im 15. Jahrhundert
errichteten Kirche getrennt. In der - heute abgegangenen - ihr geweihten Kirche, die auf dem heutigen
Friedhof stand, wurde
Beata von Sens bestattet.
In die Häuserreihe intergriert ist dieser Eingang zur - geschlossenen, weil Baustelle -
Kirche in Brienon-sur-Armançon, wo
Franziskus Hunot und seine Cousins
Johannes Hunot und
Sebastian-Lupus Hunot
Kanoniker waren und wo
Lupus von Sens starb.
Geschlossen ist auch diese wuchtige Kirche in
Seignelay, wo Ebbo von Sens die Sarazenen besiegte.
Letztes Ziel ist heute das ehemalige Kloster in
Pontigny bei Auxerre.
Andreas von Chaalis,
Edmund und
Wilhelm von Donjeon waren hier Mönche,
Humbald von Auxerre hatte es gestiftet und
Stephan Harding gegründet,
Guarinus von Bourges,
Hugo von Mâcon und
Petrus I. von Arras waren Äbte,
Edmund von Abingdon,
Richard von Chichester und
Thomas Becket fanden hier Zuflucht, bei
Bernhard von Clairvaux und im Artikel
Zisterzienserorden ist es erwähnt. Weil es schon später
am Abend ist, besitze ich die Frechheit, trotz Sperranalge die Zufahrt zu benutzen, denn sie ist offen. Aber nachdem
während meiner Besichtigung der Handwerker die Anlage verlassen hat, ist sie zu; glücklicherweise gibt es die Rezeption des
Luxushotels und nach Schilderung meines Problems begleitet mich der Diensthabende anstands- und kommentarlos, um die Sperre
zu öffnen. Auch das ist französisches savoir vivre
- leben und leben lassen, nicht Recht haben müssen.
So komme ich nach wieder erlangter Freiheit zur
Raststätte Venoy-Chablis für eine einigermaßen
ruhige, aber kalte Nacht.
Der Freitag beginnt an der Pfarrkirche in
Flogny-la-Chapelle bei Auxerre, wo Jakobus
II. von Flogny geboren wurde. Das Waschhaus in
Collan steht an der Stelle der einstigen Einsiedelei von
Robert von Molesme, deshalb gibt es darin
diese Statue von ihm.
In Tonnere bei Auxerre wurden in der - heute in Ruinen liegenden -
Burg
Ebbo von Sens und
Guericus von Sens geboren. Etwas unterhalb sehe
ich diese mächtige Kirche Saint-Pierre. Dann sehe
ich das große ehemalige Hôtel-Dieu - heute Museum -,
das Margarita von Burgund stiftete und
das ehemalige Kloster Saint-Michel - heute ein
Restaurant und eine Pension -, in dem Robert von
Cîteaux Abt war und Theoderich II. von
Orléans starb.
Privatbesitz und außerhalb der Sommer-Ferienzeit unzugänglich ist das ehemalige
Kloster Quincy in Tanlay bei Auxerre, in dem
Gualterus wohl Abt war. Hoch auf einem Hügel sehe
ich nach kräftezehrendem Aufstieg dann dieses - heute geschlossene -
Schloss Maulness, an dessen Stelle die Burg stand,
in der Margarita von Burgund lebte.
Idyllisch, aber frisch renoviert: diese Leutekirche
neben dem ehemaligen Priorat in Grimault;
Elogius von Lagny lebte hier als Einsiedler.
Eine sehr gepflegte Anlage - heute Sitz einer Pension - ist das ehemalige
Kloster Reigny nahe Vermenton bei Auxerre, errichtet
auf Land, das Desiderius von Auxerre
seiner Kirche geschenkt hatte. Im kleinen Dorf Sainte-Pallaye sehe ich die - geschlossene -
Pfarrkirche, in deren Krypta das Grab von
Palladia ist und nahe Prégilbert bei Auxerre die
Reste des ehemaligen Klosters Crisenon, an dessen
Weihe Humbald von Auxerre teilgenommen hatte.
In der - leider ebenfalls geschlossenen, aber diesen Einblick gewährenden - frisch renovierten
Pfarrkirche in Escolives-Sainte-Camille bei Auxerre
lagen die Gebeine von
Camilla von Auxerre, bis sie durch
Hugenotten verbrannt wurden.
Am Abend reicht es noch für den Besuch in Auxerre.
Gottfried von Auxerre und
Justus von Beauvais wurden hier geboren,
Julian starb hier als Märtyrer
Peregrinus von Auxerre und
Jovinianus und
Marsus waren frühchristliche Glaubensboten und
Valerianus von Auxerre frühchristlicher
Bischof. Ich habe Glück und finde einen Parkplatz wenige Meter vor dieser
Kathedrale.
Bischöfe waren hier Aaron von Auxerre,
Abbo von Auxerre,
Alanus von Auxerre,
Alodius von Auxerre,
Amator von Auxerre,
Aunarius von Auxerre,
Betto von Auxerre,
Christian von Auxerre,
Claudius von Auxerre,
Desiderius von Auxerre,
Droctoald von Auxerre,
Foucauld von Auxerre,
Fraternus von Auxerre,
Germanus von Auxerre,
Gregor von Auxerre,
Guido von Auxerre,
Haymarius von Auxerre,
Herefridus von Auxerre,
Heribald von Auxerre,
Hugo von Mâcon,
Humbald von Auxerre,
Maurinus von Auxerre,
Optatus von Auxerre,
Palladius von Auxerre,
Quintilianus von Auxerre,
Romanus von Auxerre,
Tetricus von Auxerre sowie
Vigilius von Auxerre.
Saturnus war Archidiakon,
Domnolenus von Pouilly Pfarrer,
Austregisil von Bourges Subdiakon.
Firmatus und Flaviana lebten in Auxerre als
Diakon bzw. Jungfrau. Lupus von Sens war hier
Schüler, Mamertinus wurde hier getauft. Von
Mauritius,
Ragnobert von Bayeux sowie
Quiricus und
Julitta gibt es
Reliquien,
Moderatus und Felix werden verehrt.
Das Kloster Saint-Germain in Auxerre ist samt
seiner Kirche heute Stadtmuseum, darin diese moderne Skulptur von 1960 mit dem Titel Erscheinung
.
Abbo von Auxerre,
Alodius von Auxerre,
Makarius von Saint-Germain,
Mamertinus
Palladius von Auxerre,
Quintilianus von Auxerre,
Saturnus,
Tetricus von Auxerre und
Urban V. waren hier Äbte,
Florentius war Mamertinus' Gefährte,
Thomas Becket studierte hier. Von
Aaron von Auxerre,
Betto von Auxerre,
Fraternus von Auxerre,
Germanus von Auxerre,
Gregor von Auxerre gab es hier das Grab,
Porcaria hatte Germanus bestattet. Und von Cottus,
einem der Gefährten von Priscus sowie von
Optatus von Auxerre gab es
Reliquien.
Das von Bischof Vigilius von Auxerre
gegründete damalige Kloster Notre-Dame-la-d'Hors
stand an der Stelle diesees heutigen Justizpalastes. Er gründete auch eine Kirche mit Hospiz an der Stelle des heutigen
Ursulinenklosters.
In der - juhu: noch geöffneten - Kirche Saint-Eusèbe
finde ich diese - unidentifizierte - Statue eines Bischofs. Hier wurden
Foucauld von Auxerre und
Palladius von Auxerre begraben;
Humbald von Auxerre refomierte das damalige
Kloster an dieser Kirche.
Schon von Weitem grüßt die Kirche Saint-Pierre;
Humbald von Auxerre refomierte auch das
damalige Kloster an dieser Kirche.
Zum Abschluss des Rundgangs in Auxerre leuchtet die
Kathedrale im Widerschein des Abendrotes. Ich schlafe
auf der Raststätte Venoy-Ost - größer als die auf
der Westseite, aber der Parkplatz ist dennoch autobahnnäher und lauter.
Der Samstag führt mich wieder in die Provinz und auf die schmalen Straßen, zuerst nach Merry-Sec bei Auxerre, wo die -
geschlossene - Pfarrkirche auf
Desiderius von Auxerre zurückgeht. Zu ist
auch die Kirche in Druyes-les-Belles-Fontaines bei
Auxerre, die auf das von Romanus von Subiaco
gegründete ehemalige Kloster zurückgeht. Und wieder geschlossen nach langer Anfahrt: die
Pfarrkirche in Annay-la-Côte bei Auxerre, wo
Scubilion Rousseau geboren wurde. Und nochmals
daselbe an der Pfarrkirche in Saint-Malo-en-Donziois
bei Nevers, wo Gregor Coustureau, ein Gefährte von
Clemens Collianus, Pfarrer war. Geschlossen
schließlich auch diese hinter Bäumen versteckte
Pfarrkirche in Colméry, wo Petrus Chevau, auch ein
Gefährte von Clemens Collianus, Pfarrer war.
Fest verrammelt ist auch die Zufahrt zum heutigen Schloss
de Vergers in Suilly-la-Tour bei Auxerre, an dessen Stelle die einst von
Palladius von Auxerre errichtete,
Germanus von Auxerre geweihte Kirche stand.
Ich fahre zur dieser schönen Pfarrkirche im Ort,
aber auch sie ist geschlossen und hat auch mit Palladius' Kirche nichts zu tun.
Auch wenn der Tag heute von Misserfolgen und zudem vom aufziehenden Herbstwetter geprägt war, gibt es die erfreulichen
Momente. An der - offenen (!!) - Kirche des einstigen
Klosters und Hospizes in Moutiers-en-Puisaye bei Auxerre, die angeblich der Vater von
Quintilianus von Auxerre hatte errichten
lassen, sehe ich dieses Fragment des 1879 gepflanzten und 2011 aus Sicherheitsgründen gefällten Freiheitsbaumes
samt
dessen spielerischer Kopie. Auch die Pfarrkirche in
Mezilles bei Auxerre ist offen; sie ist Marcianus
„dem Hirtne” geweiht, der hier lebte.
Auch geöffnet, weil die Vorabendmesse vorbereitet wird, ist am Abend noch diese
Pfarrkirche in Toucy bei Auxerre, die nicht
verhehlt, dass sie auf einer früheren Befestigungsanlage erbaut wurde. Einst starben hier
Priscus und Gefährten.
Da es in hier der Gegend keinen akzeptablen und noch offenen Campingplatz gibt, hatte ich beschlossen noch einen fünften
Tag anzuhängen und verbringe eine wieder etwas geräuschvollere und wieder kalte Nacht auf der
Raststätte La Réserve.
Der Sonntag beginnt an dieser - geschlossenen -
Pfarrkirche im Dorf Saint-Cydroin, wo nach örtlicher
Überlieferung Sidronius starb. Im nahen Joigny
sehe ich das Geburtshaus von
Magdalena Sophie Barat. Und in Cudot bei
Montargis - mit ebenfalls geschlossener Kirche -
lebte Alpais von Sens als
Reklusin.
Dann komme ich nach Sens und sehe zuerst dieses
Rathaus.
Ado von Vienne wurde in der Gegend geboren,
Beata (Benedicta) von Sens und
Kolumba von Sens starben hier,,
Maturinus von Sens war hier Priester und
Pipio sein Diakon, der Leichnam von
Vigilius von Auxerre bewirkte Wunder.
Wenige Schritte weiter ist diese Kathedrale mit dem
angebauten Bischofspalast, der heute Museum ist.
Agricius von Sens,
Aldrich von Sens,
Amatus von Sitten,
Ambrosius von Sens,
Anastasius von Sens,
Arnulf von Sens,
Artemius von Sens,
Ebbo von Sens,
Eberhard von Sens,
Egil von Sens,
Gondelbert von Senones,
Guericus von Sens,
Honobertus und Honulphus,
Leo von Sens,
Lupus von Sens,
Polykarp von Sens,
Potentianus von Sens,
Theodor von Sens,
Wolfram (Oufran) waren hier Bischöfe bzw. Erzbischöfe,
Stefan von Uppsala wurde hier zum Erzbischof
geweiht und Flavitus von Sens zum Priester.
Bernhard von Clairvaux und
Humbald von Auxerre nahmen an der Synode
teil, von Colloquil,
Sidronius und
Theobald von Provins gibt es
Reliquien, im Artikel
Templerorden wird der Erzbischof erwähnt.
Gegenüber der Kathedrale: diese Markthallen von 1882.
Die anderen Ziele in Sens liegen dann so weit auseinander, dass ich sie - begünstigt vom spärlichen Sonntags-Verkehr - mit der
Kiste besuche, zuerst das ehemalige Kloster Saint-Jean-lès-Sens, von dem heute die
Kapelle des gleichnamigen Krankenhauses zeugt.
Betto von Auxerre war hier Abt. Dann sehe
ich die Stelle des spurlos abgegangenen ehemaligen
Klosters Saint-Pierre-le-Vif;
Ebbo von Sens war hier Abt,
Guericus von Sens,
Paternus von Sens und
Theoderich II. von Orléans waren Mönche,
Majolus von Cluny unterstand es, von
Felix und Angilbert,
Sabinianus von Sens,
Sanctianus und Gefährten und
Theodechild von Sens gab es
Reliquien. Und in dieser
Kirche Saint-Savinien, wo nicht nur das Gebäude,
sondern schon der Zgang verschlossen ist, ist dann das Grab von
Sabinianus von Sens.
In Saint-Denis-lès-Sens stand das Kloster
Sainte-Colombe - heute ein berufsqualifizierendes Gymnasium.
Betto von Auxerre wurde dort erzogen,
Eberhard von Sens war Abt,
Thomas Becket war hier im Exil,
Kolumba von Sens,
Lupus von Sens fanden dort ihr Grab, von
Flavitus von Sens und
Theobald von Provins gab es
Reliquien. In Paron steht hoch am Berg das
Privathaus L'Ermitage an der Stelle der einstigen
Einsiedelei von Baldus von Sens. In
Courtois-sur-Yonne bei Sens ist die Pfarrkirche
Artemius von Sens geweiht, in
Sergines bei Sens ist diese Pfarrkirche
Paternus von Sens geweiht. In diesem Ort
wäre der Campingplatz gewesen, auf dem ich die
kommenden Tage arbeiten wollte. Aber gestern, in der
Kathedrale in Auxerre - der Geist weht, wo er will -
kam mir die Idee, nicht hier zu arbeiten, sondern zuhause, denn nach Ende der nächsten Arbeitsphase ist Winterzeit und das
Ende sinnvollen Fotografierens und damit der Reise erreicht, zudem ist die Wetterprognose nicht Mut machend.
Im Lauf des heutigen Tages hat sich der Entschluss gefestigt, ich fahre also Richtung Osten nach Perthes in der
Champagne, denn das hatte ich zuvor aufgrund eines Ortungsfehers übersehen. In dem dort heute als touristisches
Fischzuchtgebiet genutzten Gelände Place Royale
stand dereinst die Residenz, in der Ama von
Joinville, Hulda von Troyes,
Liutrud von Perthois,
Pusinna und
Manechild von Perthes geboren wurden. Und
im Kloster an dieser heutigen Pfarrkirche lebte
Leodegar.
Ich fahre noch bis zum Einbruch der Dunkelheit und schlafe dann auf dem
Parkplatz des Einkaufszentrums Leclerc in
Bar-le-Duc.
Am Montag geht es dann angenehm, zügig und auch in Deutschland staufrei zurück nach Stuttgart und ich kann am Abend noch mit der Familie Essen gehen.
Die Bilanz dieser Reise: 7787 km gefahren, 1674 Fotos gemacht, davon kamen 273 ins Heiligenlexikon.
geschrieben vom 20. bis 27. Oktober 2026
Am Montag geht es noch einmal nach Besançon. Die Kapelle in der Zitadelle an der Stelle der ehemaligen
Am Montag verlasse ich den
Den Sonntag beginne ich mit der Fahrt ins Bergdorf Ornacieux bei Vienne, wo
Die Herbstreise führt mich wieder nach Frankreich, ich beginne im Dorf Montperreux bei Besançon, wo
Erstes Ziel ist heute nochmals das
Nachdem ich den Dienstag, den zweiten der angekündigten Tage mit extremer Hitze, noch am
Nachdem sich am Nachmittag des Freitags das Wetter endlich deutlich gebessert hat, geht es am sich sonnig erweisenden Samstag
weiter, zuerst ins Dorf Torcy le Grand bei Dieppe, wo
Ich blieb dann noch einen Tag länger als ursprünglich gedacht auf dem schönen
Noch beginnt am Freitag der Morgen kühl und ich heize, bevor ich aufbreche vom
Der Abschied vom ordentlichen
Nachdem sich das Wetter gebessert hat, jedenfalls der Regen aufgehört hat, fahre ich am Donnerstag wieder mit dem Zug in die
Stadt und setzte zunächst den Rundgang im Zentrum fort. Zuerst komme ich zu dieser
Den Sonntag nutze ich wieder, um Ziele mit der Kiste zu erreichen, zuerst diese 1933 bis 1937 gebaute
Am Sonntag fahre ich nach Compiègne, zuerst zu diesem Rest der ehemaligen Burg, dem