Welt bereisen Das Reiseblog des Ökumenischen Heiligenlexikons

Reiseberichte

Im Westen von Oberitalien

   J. Schäfer         

Samstag, 16. Oktober, bis Montag, 1. November

Auf dem schönen Campingplatz Smeraldo in Dormeletto am Lago Maggiore beginnt nun die Arbeitsphase mit den umfangreichen Ergebnissen aus Mailand. Nach vier Tagen drängt die Unternehmenslust zur Fahrt zu einigen Zielen rund um den See; aber weitere vier Tage Arbeit halten mich auf diesem Campingplatz fest.
Dann folgen drei Tage mit neuen Zielen, darunter Novara und Vercelli und schließlich dem etwas merkwürdigen, aber recht ordentlichen Campingplatz Grinto in Moncalieri bei Turin - einem der ganz wenigen, die noch offen sind. Von dort besuche ich am Folgetag diese Stadt und das prächtige Schloss Stupinigi.

Zum Schreiben und für die Stadt Turin bleibt keine Zeit, mit dem Ende der Sommerzeit - und zuehmender Kälte - wird es Zeit für den Heimweg. Über Pont-Saint-Martin, das nach dieser gut erhaltenen römischen Brücke aus dem späten 1. Jahrhundert benannt ist - und Aosta geht es wie immer zu meiner Tante nach Aigle und schließlich nach Hause.

Für die nächsten Monate habe ich pfarramtliche Dienste zuhause, weil unsere Pfarrerin nun auch im Ruhestand ist. Aber vielleicht - und so Gott und Corona wollen - kann ich im Februar nach Sardinien?

Tracks
Varese
Novara
Vercelli
Moncalieri
Stupinigi
Aosta
Genf
Stuttgart

Logbuch Reiselogbuch 2021-3-3

geschrieben am 12. November 2021

Mailand

   J. Schäfer         

Freitag, 8. Oktober, bis Freitag, 15. Oktober

Dann geht es weiter über verschiedene Ziele, nach einer Nacht auf der Raststätte San Zenone am nächsten Tag auch nach Monza, wo am Samstag in der Innenstadt das Leben pulsiert.

Iseo-See und Bergamo

   J. Schäfer         

Dienstag, 30. September, bis Donnerstag, 7. Oktober

Nun geht es weiter nach Westen mit Zielen am Comer See, dann darf die Kiste wieder einmal mit der Fähre fahren über den See nach Bellagio und von dort auf engster Küstenstrße - fast eine Stunde brauche ich für die 25 km von Bellagio nach Como. Über Lecco am Comer See - wo nun der anviesierte Campingplatz heute schließt und mich nicht mehr aufnimmt - geht es dann zur Raststätte Brembo und schließlich auf den sehr gepflegten Campingplatz Iseo in Iseo am gleichnamigen See mit herrlichem Blick auf See und Berge.

Unterwegs besuche ich auch das Kloster Astino bei Bergamo, wo ich wieder einmal einem Brautpaar gratulieren kann. Bergamo selbst besuche ich dann vom Campingplatz Iseo aus, leider regnet es - entgegen der Prognose.

Tracks
Brembo
Iseo Bergamo gibt es nicht

Logbuch Reiselogbuch 2021-3-1

geschrieben am 23. Oktober 2021

Brescia

   J. Schäfer         

Montag, 20. September, bis Mittwoch, 29. September

Fünf Wochen bleiben mir, um die im Juli abgebrochene Reise durch Oberitalien fortzusetzen. Also geht es zunächst wieder nach Verona, dann an einige Ort am Gardasee, schließlich nach Brescia und von dort ins Veltlin, dem Tal um Sondrio. Weil ich es nicht mehr zum Comer See schaffe, arbeite ich dann drei Tage auf dem Campingplatz Aprica in San Pietro, den ich im Juli ausgesucht hatte. Der liegt fast 1200 m hoch - das war im Juli passend, jetzt wird's dort nach Sonnenuntergang kühl.
Dort verfolge ich noch die - erwartbaren - Ergebnisse der Bundestagswahl, dann mache ich mich auf und ereiche am nächsten Abend nach weiteren Zielen in der Gegend den Comer See. Der Campingplatz Magic Lake in Dongo am Westufer bietet herrlichen Ausblick über den See und auf die Berge.

Dierekt neben dem Campingplatz Magic Lake: weidende Maultiere. Der Norden des Comer Sees ist noch nicht allzu touristisch, auf dem Platz v. a. deutsche Rentner, die wie ich die Wärme genießen. Und an schönerer Stelle habe ich wohl noch nie meinen Geburtstag verbracht.

Tracks
San Giacomo
Val Trompia (Ende fehlt)
Val Trompia (Anfang fehlt)
Aprica
Dongo

geschrieben am 29. September

Lothringen

   J. Schäfer         

Samstag. 24. Juli, bis Freitag, 6. August

14 Tage hatte ich noch Zeit vor Beginn der pfarramtlichen Vertretungsdienst für die urlaubenden Kollgen und nutzte dies für eine Fahrt ins nördliche Elsass und nach Lothringen. Beeindruckend war die Weite der Landschaft, bedrückend deren an vielen Stellen sichtbare Entvölkerung - die vielen kleinen Dörfer sind geprägt von verlassenen Häusern, außer Landwirtschaft gibt es hier kaum Arbeitsplätze. Dafür sind die Feldern der verbliebenen Bauern riesig, oft so weit das Auge reicht - eine ökologische Katastrophe. In der im 1. Weltkrieg so heftig umkämpften Gegend gab es - noch bedrückender - häufige Erinnerungen an das unselige Töten - so diese in der Pfarrkirche in Dieulouard bei Nancy ausgestellte Bombe …

Südtirol und Trient

   J. Schäfer         

Montag. 28. Juni, bis Mittwoch, 7. Juli

Ich bleibe in den Bergen, denn noch ist die Hitze groß: Südtirol - Alto Adige - steht auf dem Programm. In Innichen / San Candido im Pustertal sehe ich auf dem Friedhof rund um die alte, auch Arbeo von Freising geweihte Stiftskirche diesen vorbildlich gestalten Platz für Gräber / Gedenkstätten ungeboren gestorbener Kinder.

Verona und Vicenza

   J. Schäfer         

Donnerstag. 17. Juni, bis Sonntag, 27. Juni

Die erste Nacht an der Raststätte San Pelagio nahe Abano Terme bietet wieder eine angenehme Überraschung: eingestellt hatte ich mich auf Lärm, weil der LKW-Schutz zur Autobahn mal wieder fehlte - was mir aber wenig ausmacht, ich schlafe dennoch gut. Dann kam gegen 22 Uhr die Polizei: die Autobahn werde bis 6 Uhr gesperrt wegen Belagsarbeiten. Das finde ich nett von den Italienern, so um meine Nachtruhe besorgt zu sein; nahe Mailand habe ich das vor einigen Jahren schon einmal ebenso genießen dürfen. Überhaupt sind die Leute hier äußerst zuvorkommend: mehrfach stoppten Passanten ihre Schritte, weil ich fotografieren wollte, überall werde ich freundlich bedient - sie schätzen, dass wenigstens ich - ein bisschen - Geld ins Land bringe.

Provinzorte westlich von Padua und dann Verona - hier der Blick vom Castel San Pietro auf das Stadtzentrum - standen auf der Liste. Und es war inzwischen wirklich heiß geworden, der Gang durch die Stadt, begonnen am frühen Morgen, wurde schweißtreibend.

Padua

   J. Schäfer         

Mittwoch, 9. Juni, bis Mittwoch, 16. Juni

Nach einem Tag Arbeit geht es nach Padua, der Stadt von Antonius von Padua, der dort im viel besuchten Sanktuarium verehrt wird, aber auch von Justina von Padua, in der mächtigen, prächtigen ihr geweihten Basilika am größten innerstädtischen Park Italiens, dem skulpturengeschmückten Park della Valle. Das Wetter ist angenehm kühl, ich schaffe alle Ziele in der Stadt an einem Tag.
Zum Bilder Bearbeiten und Schreiben brauche ich dann drei Tage, zum weiteren Planen und für andere Arbeiten am Heiligenlexikon weitere vier Tage: mein Aufenthalt auf dem Campingplatz Fusina in Venedig zieht sich hin, aber hier ist es auch ideal: schattig, sauber, ordentliches Restaurant, gut sortierter Laden - alles, was man braucht. Und für venezianische Verhältnisse wirklich preiswert: in der Stadt (nicht im Zentrum) bezahlt man für 0,3 l Fanta (in der Dose) gerne mal 4,50 €!

Tracks
gibt's keine

geschrieben am 16. Juni 2021

Venedig

   J. Schäfer         

Monntag, 31. Mai, bis Dienstag, 8. Juni

Abschied vom schönen Campingplatz Donaupark in Klosterneuburg, noch zwei Ziele in Wien, eines im Norden und eines in der Stadtmitte, dann nach Süden - die Durchfahrt durch die Stadt dauert 2½ Stunden! Im Kurort Baden bei Wien besuche ich das Kaiserhaus und sehe gegenüber das Rathaus - österreichische k-und-k-Pracht lebt. Am Abend bin ich in Graz, also südlich der Alpen - und ziehe erstmals auf dieser Reise den Pullover aus.
Nahe der ungarischen Grenze ist das Land eben, die ungarische Puszta lässt grüßen; nahe der slowenischen grüßt der Balkan. In Villach gibt es mehrere Testzentren für den Antigen-Test, den ich für die Einreise nach Italien brauche: ich versuche mein Glück im Congress-Center in der Innrenstadt, finde direkt davor einen Parkplatz, komme sofort dran und keine zehn Minuten später ist der vom Roten Kreuz durchgeführte - kostenlose - Test erledigt. Ich besuche noch Ziele in der Nähe, nach einer Stunde habe ich das - negative - Testergebnis auf dem Handy.
Nun brauche ich noch das online auszufüllende Europäische Formular, das erledige ich an der Raststätte kurz vor der Grenze; nicht sehr einfach, gute Usability geht anders, dazu jede Menge Daten - 1½ Stunden quäle ich mich durch, dann kann's weiter gehen. An der Grenze aber: nichts! Noch nicht einmal ein Container der darauf hinweist, dass man kontrollieren könnte. Die Italiener machen es wie die Deutschen: seitenlange komplizierte Bestimmungen, aber keine Kontrolle - so geht Neoliberalismus. Auf der Raststätte Campiolo verbringe ich die erste italienische Nacht bei angenehmer Wärme - und stelle am - noch frühen - Morgen fest, dass eine ganze Menge Touristen einreisen.

Wien

   J. Schäfer         

Dienstag, 18. Mai, bis Sonntag, 30. Mai

Ich kann wieder richtig reisen: Am 19. Mai macht Österreich die Grenze und Campingplätz auf für Menschen, die seit mindestens 21 Tagen auch nur einmal gegen Corona geimpft sind - das bin ich. So steuere ich am ersten Tag noch Ziele in Bayern an, übernachte am Friedhof Schönau in Berchtesgaden und bin am nächsten Morgem schon früh an der kleinen Grenze der Landstraße Richtung Salzburg. Der Grenzer rechnet nach - es sind bei mir erst 20 Tage - ich hatte das Gefühl, es sei schon lange her und nicht gerechnet. Na, wäge oim Dag ? - er blickt zu seinem Kollegen, der nickt - Gute Fahrt. Ich wusste schon immer, dass östlich von Ulm der Balkan beginnt. Aber immerhin: die Österreicher kontrollieren, in Gegenrichtung auf deutscher Seite: Nichts. Ebenso nichts, wie vor einem Monat auf deutscher Seite bei der Rückreise aus der Schweiz am Kreuzlinger Zoll in Konstanz. Zwar gibt es seitenlange Bestimmungen über die Rückreise nach Deutschland, aber es kümmert sich keiner - Kontrolle würde ja Geld kosten, Deutschland muss sparen!
So lande ich erstmals in diesem Jahr im Ausland, zunächst in Bischofshofen,wo mich am von Arnold Janssen gegründeten Missionshaus Schafe empfangen.

Mittelhessen

   J. Schäfer         

Mittwoch, 5. Mai, bis Sonntag, 9. Mai

Ziele in Mittelhessen standen im Mittelpunkt einer weiteren Corona-bedingten Kurzreise in Deutschland, darunter Marburg, das für die Christianisierung Deutschlands bedeutende Fulda oder Bad Hersfeld, wo vor der Ruine der Stiftskirche dieses Denkmal für zwei bedeutende Söhne der Stadt steht: Konrad Zuse, der Erfinder des Computers und Konrad Duden, der Lehrer der deutschen Sprache.

Ergebnis der Reise waren 512 Bilder, davon kamen 85 ins Ökumenische Heiligenlexikon.

Tracks
Dollenberg
Sauerland (Anfang fehlt)
Hasselberg
Uttrichshausen
Stuttgart9

Logbuch Reiselogbuch 2021-1-9

geschrieben am 30.Mai 2021

Schweizer Frühling

   J. Schäfer         

Donnerstag, 15. April, bis Donnerstag, 22. April

Längst überfällig war der Besuch bei meiner Tante in Aigle. Nun hat sie völligen Impschutz, die Campingplätze in der Schweiz sind geöffnet - dem Besuch staht also nichts mehr im Wege und bietet Gelegenheit, bislang fürs Heiligenlexikon noch nicht besuchte und neu hinzugekommenen Stellen in der Schweiz zu aufzusuchen. Herrliches Frühlingswetter mit kalten Nächten und noch viel Schnee auf den Bergen machen die Reise zum Genuss.
Bei der Fahrt von der West- in die Ostschweiz stellt sich heraus, dass der Furkapass noch geschlossen ist, deshalb darf meine Kiste mit dem Zug durch den Tunnel fahren - nach vielen Schifffahrten nun also das erste Mal Transport mit der Eisenbahn.

Aachen

   J. Schäfer         

Mittwoch, 7. April, bis Montag, 12. April

Die Pilgerkirche im durch Josef Kentenich gegründeten Wallfahrtsort Schönstatt konnte ich im Rahmen einer Reise zu meinem neu geborenen Enkel in Köln aufsuchen.

Auch die wichtige Stadt Aachen - hier der Chhorraum des Domes, die Nordeifel und, Ziele im Mittelrheintal und Koblenz konnte ich dabei besuchen.

Ergebnis der Reise waren 624 Bilder, davon kamen 94 ins Ökumenische Heiligenlexikon.

Tracks
Köln
Eschweiler
Aachen gibt es nicht
Koblenz
Koblenz
Stuttgart

Logbuch Reiselogbuch 2021-1-7

geschrieben am 3. Mai 2021

Nürnberg und Bamberg

   J. Schäfer         

Mittwoch, 24. März, bis Sonntag, 28. März

Tief in die Provinz - hier die Kapelle in Abtschlag bei Kirchdorf im Bayerischen Wald - und in zwei sehr schöne Städte führt mich die kurze Reise am Beginn des Frühjahrs.
Außerhalb Deutschlands ist auf Grund der Corona-Lage und -Bestimmungen je praktisch kein Reisen möglich, aber für mich ist das die Gelegenheit, das Heimatland zu erkunden. Ich begegne dabei ja kaum einem Menschen, also ist das gefahrlos möglich: ich schlafe und fahre kontaktlos im Auto und die besuchten Kirchen sind fast immer menschenleer, nur beim Einkaufen treffe ich Leute, aber das wäre zuhause auch nötig.

Beim jetzt schönen und wärmeren Wetter sind die Leute kaum mehr zu halten: hier am Platz vor dem Albrecht-Dürer-Haus unterhalb der Burg in Nürnberg, in dem Albrecht Dürer von 1509 bis zu seinem Tod lebte, war Party - allen Auflagen zum Trotz.

614 Fotos konnte ich bei diesem Ausflug aufnehmen, davon kamen 84 ins Ökumenische Heiligenlexikon.

Tracks
Wernberg (Anfang fehlt)
Oberpfälzer Alb
Feucht
Knetzgau
Stuttgart

Logbuch Reiselogbuch 2021-1-6

geschrieben am 4. April 2021

Regensburg und Bayerischer Wald

   J. Schäfer         

Dienstag, 9. März, bis Samstags, 13. März

Auch Pech gehört dazu: die Kirche St. Veit in Straubing, in der der Stadtpatron Tiburtius verehrt wird, ist komplett verhüllt und auch innen Baustelle, die nicht betreten werden kann.
Dennoch war die Fahrt nach Regensburg wirklich lohnend: die eindrückliche Stadt, aber auch die Höhen der Dörfer im Bayerischen Wald - teilweise noch mit großen Schneeresten - und dann Passau, das frühe Zenrum christlicher Missionsarbeit.

Bei diesen Besuchen konnte ich 793 Fotos machen und davon 116 ins Ökumenische Heiligenlexikon aufnehmen.

Tracks
Regensburg (Anfang fehlt)
Regensburg gibt es nicht
Bogen (Anfang fehlt)
Passau
Stuttgart

Logbuch Reiselogbuch 2021-1-5

geschrieben am 4. April 2021