Im Artois
Freitag, 22. Mai, bis Sonntag, 31. Mai
Noch beginnt am Freitag der Morgen kühl und ich heize, bevor ich aufbreche vom
Campingplatz in Plouvain und - auf der Autobahn mit
richtig viel Verkehr - wieder in den Norden fahre zu dieser
Kirche Saint-Vaast in Wambrechies bei Lille, an der
Alois Tezza wirkte. An der Stelle des
Brunnens in Verlinghem bei Lille starb
Chrysolius „der Armenier”.
Dann komme ich zu dieser schönen Kirche Saint-Vaast in
Armentières bei Lille, in der es die Gebeine von
Valentin gibt - oder gab, ich finde keine. Und auf dem
Platz davor wie jetzt so häufig: wieder einmal großes Markttreiben.
Die gut ausgebaute Straße führt jetzt durch Belgien - von Grenzen sieht man nichts, nur die Wegweiser haben anderes Design - nach
Comines. Dort beeindruckt schon dieses Rathaus, mehr noch aber gegenüber die 1929 in orientalischem Stil neu gebaute riesige
Kirche Saint Chrysole über dem Grab von
Chrysolius „dem Armenier”.
Über Croix, wo
Reginfried starb, geht es dann wieder südwärts, nach
Lens, wo Beatrix von Lens geboren wurde. Das ist
eine Stadt mit heute gerade noch 30.000 Einwohnern, die einst durch ihre Kohlegruben groß wurde. Aber die Stadt ist in Frankreich
berühmt durch ihre Fußballmannschaft - Kohle-Kumpels und Fußball gehören auch hier zusammen, - sozusagen das Schalke von Frankreich,
aber anhaltend erfolgreich: sie sind Vizemeister hinter Paris-Saint-Germain. Als ich dort bin, ist die Stadt voll mit Fans, die
sich auf das am Abend stattfindende Endspiel um den französischen Fu0ball-Pokal einstimmen. An der - wieder einmal geschlossenen -
Kirche Saint-Léger, in der
Vulgan verehrt wurde, fordert mich diese Fan-Gruppe auf, sie
zu fotografieren. Am Abend hat der RC Lens den Coupe de France
dann mit 3 : 1 gegen den OGC Nizza gewonnen - das lag wohl
auch an meiner tatkräftigen Unterstützung
.
Nicht erfolgreich: die Fahrt zu dieser eindrucksvollen - aber geschlossenen -
Kirche in Hénin-Beaumont, denn hier wird
Proba nicht verehrt. Aiuch hier ist Markt,
diesmals Vergnügungsmarkt. Und was das Bild schön zeigt: nachdem der Morgen kühl begann, ist inzwischen der Sommer ins Land
gezogen und statt Heizung schalte ich jetzt die Klimaanlage der Kiste ein.
Dann geht es nach Douai, wo Adalbert von Ostrevant,
und Goswin von Anchin geboren wurden. Die Stadt
war einst ein Zentrum des Katholizismus, hier wurden Priester ausgebildet, die nach der Reformation in England heimlich auf die
Insel zurückkehrten und an der Gegenreformation arbeiteten; viele davon starben als Märtyrer. In Douai hat dann die Französische
Revolution offenbar ganze Arbeit geleistet
, von den einstigen Kollegs und Klöstern ist praktisch nichts mehr zu sehen. Ich
sehe nur diese - geschlossene - Kirche Saint-Pierre, die
vielleicht Reliquien von
Gertrud „die Ältere” birgt …
… und diese Kirche Saint-Jacques, deren trauriger
Zustand schon ahnen lässt, dass sie zu ist. Dies war die Kirche der
Franziskaner, hier wurde
Christian verehrt und trat
Christopher von St Clare in den Orden ein.
Nicht weniger traurig: die Stelle der ehemaligen
Kirche Notre-Dame des Neiges des damaligen Kollegs der
Jesuiten, an dem
Eleutherius du Pont lehrte und wo es
Reliquien von
Florentius,
Margareta von Schottland und
Terentius gab.
Ganz modern hingegen: die Kirche im kleinen Ort Lambres
bei Douai, wo Sarius starb. In Sailly en Ostrevant bei Arras
wurde Maria Kordula Josepha vom heiligen Dominikus Barré, eine Gefährtin von
Maria Clothilde Angela vom
heiligen Franziskus Bórgia Paillot, geboren. Auch diese
Kirche ist geschlossen. Weil das Foto auch ein
Schild zeigt: ganze sechs Umleitungen durfte ich heute fahren - immerhin sind sie aber gut ausgeschildert.
Und immer wieder nicht vergessen: die Erinnerung an den Großen Krieg
, wie die Franzosen den Weltkrieg von 1914 bis 1918 nennen;
hier das Denkmal vor der Pfarrkirche in dem 2023 noch
301 Einwohner zählenden Dorf Dury bei Arras, wo Siméon
Lourdel geboren wurde.
Autobahnnah und deshalb nicht so ganz ruhig ist die Nacht an der
Raststätte Baralle.
Am Samstag geht es zunächst nach Bullecourt bei Arras, wo
Vindicianus von Cambrai geboren wurde und wo
sn der Pfarrkirche mit diesem Denkmal an den großen
Krieg
erinnert wird, nämlich die Befreiung des Ortes durch australische und britische Truppen im April / Mai 1917. Über
Wancourt bei Arras, wo Autbodus von Laon als
Glaubensbote wirkte und ihm die Pfarrkirche geweiht ist,
komme ich nach Roeux bei Arras, wo Ultan von Fosses
ermordet wurde; auch hier ist die Kirche leider zu.
Dann geht es in die Stadt Arras mit diesem Rathaus und
dem in der Gegend üblichen kommunalen Glockentrum, Belfroi
genannt. Auf dem Platz davor und den umliegenden Straßen ist
natürlich - Markt. Adalgisus wirkte in der Gegend als
Glaubensbote, Diogenes war angeblich Bischof,
Dominikus und Vedulf und
Vedastus von Arras waren
Bischöfe, Emembertus von Cambrai,
Lietbert von Cambrai-Arras und
Rothadus von Cambrai waren Bischöfe von Arras
mit Sitz in Cambrai.
Heinrich von Clairvaux starb hier, die
Märtyrerinnen von Arras wurden hier geboren,
Nikolaus von Albergati wirkte als Friedensstifter
bei einem Kongress in der Stadt, Ragnulf und
Saturnina von Arras starben in der Gegend,
Viele Märtyrer in Arras starben beim Einfall
der Hunnen.
Etwas fehlgeleitet komme ich zu dieser Kirche
Saint-Jean-Baptiste, die 1803 bis 1833 auch als Kathedrale aushalf; sie ist offen und von vielen der Marktbesucher aufgesucht,
hat mir aber nichts zu bieten.
1833 wurde nach dem Wiederufbau zur Reparatur der Zerstörungen in der Französischen Revolution dies die
Kathedrale - die Kirche des in der Französischen
Revolution aufgehobenen riesigen Klosters Saint-Vaast,
heute das Kunstmuseum. Es gibt Reliquien von
Maria,
Nikasius von Reims,
Rumpharius von Coutances und
Salvius von Amiens, die Kathedrale ist aber
verschlossen. Das ehemalige Kloster Saint-Vaast hatte
Autbert von Cambrai gegründet,
Friedrich von Saint-Vanne war Prior und
Vulgan Mönch,
Fulko übte die Herrschaft aus,
Ida von Boulogne beschenkte das Kloster und fand
dort ihr Grab, von Vedastus
von Arras und Vindicianus von Cambrai
gab es Reliquien.
Nach dem - Dank weiter Wege, Parkplatzmangel wegen der vielen Marktbesucher und der nun drückend gewordenen Hitze mühsam -, aber
ertragarm gewordenen Gang durch Arras komme ich zu dieser
Pfarrkirche in Marœuil - an der Stelle des ehemaligen
Klosters, das Bertilia gegründet hatte, und dessen
unterirdische Gänge noch vorhanden sind. Eindrucksvoll sind die nach Französischer Revolution und 1. Weltkrieg übrig gebliebenen
Türme der Kirche des einstigen Klosters Mont-St-Éloi
bei Arras. Johannes von Barastre war dort Abt,
Johannes I. von Warneton Mönch und
Vindicianus von Cambrai wurde dort erzogen.
In Aubigny-en-Artois bei Arras wirkte Chillien von
Ferns als Glaubensbote und gründete ein Kloster an der Stelle dieser heutigen, ihm geweihten - und geöffneten ! -
Pfarrkirche.
Geschlossen ist die unscheinbare
Pfarrkirche in Barastre bei Arras, wo
Johannes von Barastre geboren wurde. Auffällig
aber im Nachbardorf der Turm dieser Kirche - manchmal
darf man über Geschmack auch streiten, bei aller Anerkennung der oft innovativen Architektur in Frankreich.
Dann komme ich nach Péronne bei Saint-Quentin, wo
Gottfried von Peronne geboren wurde und
Medanus angeblich als Einsiedler lebte. Ich sehe zuerst
diese große - und offene, wohl weil fürs Pfingstfest geputzt
wird - Kirche Saint-Jean-Baptiste;
Furseus von Lagny und
Radegund von Thüringen sind Patrone der Stadt.
Auf einem Hügel am Stadtrand stand einst das von Furseus von Lagny gegründete
Kloster Mont St-Quentin, in dem
Amatus von Sitten Exil bekam und Furseus' Brüder
Foillan von Fosses und
Ultan von Fosses Äbte waren.
Auch diese Pfarrkirche in Vermand ist offen, weil auch
hier das morgige Pfingstfest vorbereitet wird.
Medardus war hier einst Bischof. Dann komme ich nach
Corbie; Adalgisus wirkte hier als Glaubensbote,
Gerwin von Oudenburg lebte hier als Einsiedler.
Vom einstigen bedeutenden Kloster in Corbie ist noch die große
Kirche Saint-Pierre übrig - und Dank der Französischen
Revolution auch die nur in Teilen. Zudem ist sie nur ganz selten im Rahmen von Führungen geöffnet. Für mich gibt es also wenig
zu sehen, ich fotografiere die geschlossenen Türen. Der Ort hat seine Geschichte verloren; mein Reiseführer (Markus Mörsdorf:
Nordfrankreich. Reise Know-How Verlag, Bielfeld 2024, geht so) nennt ihn ein etwas herbes, nur zur Rush-Hour lebendiges
Städtchen
. Im Kloster waren Adalhard von Corbie,
Odo I. von Beauvais,
Ratbert von Corbie,
Theofrid von Amiens und
Wala von Corbie Äbte,
Adalmann von Beauvais,
Amalar Fortunatus,
Ansgar von Hamburg,
Bernarius,
Gerhard von Sauve-Majeure,
Guarinus von Corvey,
Hildemann von Beauvais,
Martin von Arades,
Nithard von Corbie und
Witmar Mönche, Königin
Bathilde hatte das Kloster gegründet, von Gentianus, dem
Gefährten von Fuscianus,
Odilia vom Elsass und
Präcordius dem Schotten gab / gibt es
Reliquien, Tutus, der Gefährten von
Lucianus und Marianus wurde hier verehrt,
Coleta Boillet ist Patronin der Stadt.
Unweit sehe ich mir noch dieses Memorial und den riesigen
Soldatenfriedhof der australischen Armee an, eingeweiht 1938 von König George VI. von England und dem australischen
Premierminister. Hier startete die deutsche Armee im März/April 1918 ihren letzten Versuch, nach
Paris vorzudringen, im August erfolgte der erfolgreiche
allierte Gegenangriff; zehntausende starben in den Kämpfen und zudem an der grassierenden Spanischen Grippe.
Unweit ist dann mein Schlafplatz, die Raststätte
Villers-Bretonneux und nach verzögertem Einschlafen wegen anhaltender Hitze gibt es dann doch eine recht ruhige Nacht.
Richtig Glück habe ich dann am Pfingstsonntag, als ich zu
dieser Pfarrkirche in Sains-en-Amiénois bei Amiens
komme: weil ein Mann gerade dabei ist, Schilder aufzustellen mit dem Hinweis, dass die Kirche am Nachmittag offen sein wird,
ist gerade die Tür auf, ich kann hineingehen und fotogafieren; hier sind die Gräber von
Fuscianus und Gefährten. Im nahen Saint-Fuscien
steht die Pfarrkirche an der Stelle des Todesortes von
Fuscianus und Gefährten; dort gab es ein Kloster, dessen erster Abt
Ebrulf war.
In La Neuville, heute Stadtteil von Amiens, sehe ich die ehemalige
Niederlassung der von
Franz Maria Paul Libermann gegründeten
Kongregation Saint-Cœur de Marie
und dann bei der Fahrt ins Zentrum diese schwimmenden Gärten
. Über 300 Hektar
erstreckt sich in Amiens ein Gewirr von Wasserläufen mit dawischen liegenden sehr fruchtbaren Gärten, das Naherholungsgebiet und
Gemüseanbau vereinigt. In der Stadt ist mein erstes Ziel die
Kirche Saint-Leu - wieder einmal in erbarmungswürdigem
Zustand und geschlossen -; in ihr wurde
Antonius Daveluy getauft.
Rund um diese dann nahe Kathedrale sind jetzt viele
Touristen unterwegs.
Ich erlebe in der Kathedrale die Messe zum
Pfingstfest in der auf ihre Größe stolzen Kirche, der
größten Frankreichs - die Kathedrale Notre-Dame von
Paris, so sagen sie, würde locker hineinpassen. Und diese Kirche ist fast bis auf den letzten Platz gefüllt, auch viele junge
Menschen und Familien nehmen an der Messe teil; der Bischof lässt sich dabei Zeit: mehr als 100 Minuten.
Berchond von Amiens,
Bertefridus von Amiens,
Eulogius von Amiens,
Firminus der Ältere,
Gottfried von Amiens,
Honoratus von Amiens,
Salvius von Amiens und
Theofrid von Amiens waren hier Bischöfe,
Domitius war
Kanoniker,
Franz Maria Paul Libermann wurde hier zum
Priester geweiht und Ingeborg von Frankreich
verheiratet. Besonders wertvoll ist die Reliquie von
Johannes dem Täufer,
Valerius und Luxor wurden verehrt.
Gleich hinter der Kathedrale entdecke ich eine Statue;
sie zeigt Petrus den Einsiedler , der nun neu ins
Heiligenlexikon kommt. Vorbei am Hôtel Blin de Bourdon,
in dem Maria Rosa Julia Billiart in der
Französischen Revolution Unterschlupf fand und dann ihren Orden gründete, komme ich zum ehemaligen
Kloster Saint-Martin - an seiner Stelle steht heute der
Justizpalast. Dieses Kloster wurde gegründet an der Stelle, an der der berühmten Legende zufolge
Martin von Tours seinen Mantel mit einem Bettler
teilte. Ich marschiere langsamen Schrittes durch die fast menschenleere Stadt - es ist zu heiß, um sich in den aufgeheizten
Straßenschluchten aufzuhalten, zudem ist Mittagessens-Zeit, die hier laut Friedrich Merz ja drei Stunden dauert. Schließlich
erreiche ich diese Saint-Rémi; an ihr war das
Franziskanerkloster, in das Louis Paraire, ein Gefährte von
Gerhard-Martin Cendrier, eintrat.
Dann geht es mit der Kiste - und also Klimaanlage - weiter durch die Stadt, in der übrigens Jules Verne geboren wurde, zuerst zum
ehemaligen Jesuitenkolleg, in dem
Léon-Ignce Mangin studierte, dann zur
Kirche Saint-Acheul mit
Reliquien von
Caidocus und Frechorius und dem Grab von
Honoratus von Amiens und schließlich noch,
wieder in der Altstadt, an diese Stelle der ersten
Niederlassung des von
Maria Magdalena de Bengy gegründeten Ordens.
Über Mézerolles bei Amiens, wo Furseus von Lagny
starb, mit wieder einmal geschlossener Kirche komme ich
nach Sus-Saint-Léger bei Arras, wo nach mancher Überlieferung
Leodegar von Autun starb, aber auch hier ist diese
Kirche zu.
An dem kleinen, Justus und Gefährten geweihten
Kirchlein auf einem Hügel in Monchel-sur-Canche bei Arras
fallen einige alte Grabstätten wie diese auf.
Und dann ist doch tatsächlich eine Kirche noch offen und bietet sogar Infomatrial zum Mitnehmen, was außerordentlich selten vorkommt:
die Kirche des einstigen, von
Sighild von Auchy bewohnten und vom
Silvinus von Térouanne gegründeten Klosters
in Auchy-lès-Hesdin. In ihr she ich auch diese Statue der
Wilgefortis.
Den Tagesabschluss erlebe ich in Blangy-sur-Ternoise bei Arras, wo
Bertha von Blangy dieses
Kloster gegründet hatte, das heute wieder eine spirituelle
Gemeinschaft belebt. Verehrt wird Bertha nun in der
Pfarrkirche des Ortes. Daneben steht der Fetsaal
des Dorfes, dort wird lautstark gefeiert. Die Musik klingt in Frankreich auch nicht anders als bei deutschen Sauffesten - na ja.
Weil es noch immer sehr heiß ist, halten sich viele Besucher vor dem Saal auf und ich suche in der Nähe den Schatten, um meine
Übernachtung zu planen - das dauert heute. Da kommt ein Mann auf mich zu und fragt, ob ich mich verloren
hätte - was sucht
ein Deutscher sonst in diesem Dorf? Auch alkoholisiert noch freundlich und hilfsbereit: Danke! Aber ich komme zurecht und finde
meinen Schlafplatz dann an der Raststätte
Saint-Hillaire-Cottes.
Erstes Ziel am Pfingstmontag wird das
Geburtshaus - hier dessen Küche - von
Benedikt Josef Labre im Dorf Amettes; aber die
Anfahrt ist schwierig wegen Umleitung: In Thérouanne ist
heute - na was wohl? - Markt: mit 500 Ausstellern, verteilt auf 5 Kilometer der Straßen!
Über Ferfay bei Arras, wo
Luglius und Luglianus ermordet wurden, komme ich
nach Auchel bei Arras mit dieser Kirche; hier wurde
Johannes-Karl Caron, ein Gefährte von
Andreas Abel Alricy, geboren. Dann
geht es zur Stiftskirche in Lillers, wo es bis zur
Französischen Revolution Reliquien von Luglius und Luglianus
gab.
Im kleinen Dorf Ham-en-Artois ist fast kein Parkplatz zu finden - es ist Dorffest. In der
Kirche des ehemaligen Klosters, das noch heute mit
diesem Torgebäude glänzt, gibt / gab es Reliquien von
Waningus von Fécamp - die Kirche aber ist
wie bislang heute alle geschlossen.
In Isbergues bei Béthune sehe ich die - offene ! -
Itisberga von Aire geweihte
Kirche Sainte-Isbergue und dann im selben Ort diese
Kapelle Sainte-Isbergue an einer heilkräftigen Quelle,
die ihr Lehrer Venantius für Itisberga entspringen ließ.
Auch in Aire-sur-la-Lys bei Saint-Omer ist diese Kirche
Saint-Pierre offen. Adela von Frankreich
hatte sie gestiftet, die Gebeine von
Itisberga von Aire ruhten hier eine Zeit lang.
Zur großen Hitze kommt heute noch Schwüle, es ist schwer erträglich; da die Ziele alle in kurzer Entfernung liegen, hilft die
Kliomaanlage der Kiste wenig, wohltuend ist einzig die noch anhaltende Kühle hinter dicken Kirchenmauern. In Frankreich steigt
derzeit der Strompreis, weil die Flüsse zu warm sind, um die Atomkraftwerke ausreichend zu kühlen.
Geschlossen ist dann die kleine Kirche in Saint-Venant,
wo Itisberga von Aire und
Venantius lebten. Offen aber wieder diese
Kirche Saint-Pierre in Merville bei Dunkerque; sie steht
an der Stelle des von Maurontus von Breuil
gegründeten ehemaligen Klosters, das Amatus von Sitten
als erster Abt leitete.
Auch offen: mein letztes Ziel in diesem Durchgang: die Kapelle
des Trois-Vierges in Caëstre bei Dunkerque, geweiht diesen am Altar dargestellten drei Jungfrauen und Märtyrerinnen
Edith,
Elfriede und
Sabina.
Dann erreiche ich mein Ziel: den Campingplatz in
Renescure bei Saint-Omer - klein, sehr freundlich, sehr sauber, sehr ruhig, ideal für die Arbeit - aber auch sehr heiß.
geschrieben vom 26. bis 30. Mai 2026
Der Abschied vom ordentlichen
Nachdem sich das Wetter gebessert hat, jedenfalls der Regen aufgehört hat, fahre ich am Donnerstag wieder mit dem Zug in die
Stadt und setzte zunächst den Rundgang im Zentrum fort. Zuerst komme ich zu dieser
Den Sonntag nutze ich wieder, um Ziele mit der Kiste zu erreichen, zuerst diese 1933 bis 1937 gebaute
Am Sonntag fahre ich nach Compiègne, zuerst zu diesem Rest der ehemaligen Burg, dem
Zum Abschied vom
In dieser unscheinbaren - wie meist - geschlossenen
Da ich erst spät zuhause losgekommen bin und dann in einige Staus, kam ich am Samstag nur bis zur
Nur drei Tage brauchte ich zur Arbeit auf dem
Nun geht es also doch Richtung Küste, zuerst nach Middelburg an die - unglaublich: geöffenete ! -
Nach den angenehmen Tagen auf dem
Wegen der Einschulungsfeier meines Enkels geht es erst spät im September wieder los, zuerst nach Köln, um dort die Familie
meines Sohnes zu besuchen. Nach der Nacht auf der
Nach einem größeren Sprung nach Osten komme ich noch nach Tours und sehe zuerst dieses erhaltene Stück der alten römischen
Stadtmauer an der - profanisierten -
Im
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